Glocken

große Glocke

große Glocke

Inschrift:

GABOR SCHINDLER D.P.
JOHANNES BERTHLOF
HANNES RASCHVN

BARTHOLOMAE VS ZEGLER
VSMICH IN GERIG DEPNER CRESTEL DELG

DER HERMAN S.AD
ANNO 1614

mittlere Glocke

mittlere Glocke

Inschrift:

Ein feste Burg
ist unser Gott

Berger. Spindler. u. Co
Hermannstadt 1924

kleine Glocke

kleine Glocke

Inschrift:

Heldenglocke
Wir wollen frei sein wie die Väter waren

Ev. Frauenverein Felmern 1926

Berger u. Spindler
Hermannstadt


anbei eine Gegebenheit über die Felmerer Glocken

erzählt von Katharina Frank - Jahrgang 1919 - Rimsting

Bei stark bewölktem Himmel, mit dunkel hängenden Wolken, die gefährlich nach starkem Regen, Sturm oder Hagelschlag aussahen, haben die Kirchendiener oder diejenigen die an Ort und Stelle waren die Glocken als Warnung geläutet.
Zuerst wurde die kleine Glocke geläutet, dann kam die mittlere hinzu, anschließend wurden alle drei Glocken geläutet und das über eine Dauer von bis zu einer halben Stunde oder auch noch länger.
Durch den besonderen Klang der Glocken, den großen und lang anhaltenden Lärm haben sich die Wolken oft verzogen. Somit wurde über dem Dorf und Umgebung kein Schaden angerichtet und keine Ernte zerstört. Diese Tatsache haben auch die umliegenden Gemeinden Scharosch, Kiewern, Deutsch-Tekes und andere bestätigt.
Die Geschichte und Erfahrung lehrt, dass die lauten Töne von Glocken, vorwiegend das von großen Glocken dunkle Wolken vertreiben.